FKK in Rhein-Main

FKK in Rhein-Main: Hier lässt sich`s blankziehen

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Region Rhein-Main – Für viele ist es das Gefühl von Freiheit, das Einssein mit der Natur: Nacktbaden. Egal ob nach Feierabend oder am Wochenende – Der Extra Tipp stellt die schönsten FKK-Möglichkeiten der Region vor. Von Ronny Paul

„Früher“, so Henry Kratel, „war FKK eine Befreiung von bürgerlichen Konventionen.“ Heute sei das nicht mehr so. Der große Boom der 70er- und 80erJahre sei vorbei. Kratel kann das gut abschätzen: Seit seinem fünften Lebensjahr ist er Mitglied der Orplid Frankfurt, einem Verein für Freikörperkultur (FKK) und lebt sein Leben als überzeugter Naturist. Seit 1984 sitzt er im Orplid-Vorstand und ist zu dem Mitglied der International Naturist Federation. Er versuche, jede freie Minute auf dem 120.000 Quadratmeter großen Orplid-Gelände in Neu-Isenburg zu verbringen, am liebsten nackt. Er kenne das gar nicht anders. Doch auch der Verein Orplid hat sich der Zeit angepasst. Kratel: „Bei uns ist Nacktsein kein Dogma mehr. Aber wer möchte, kann jederzeit alles ausziehen.“

Alle FKK-Möglichkeiten in der Bildergalerie

FKK-Bademöglichkeiten in der Region

So einfach ausziehen wie auf dem umzäunten Orplid-Gelände kann man sich im Rhein-Main-Gebiet allerdings nicht überall. Nacktbaden an nicht gekennzeichneten Flächen gilt nach wie vor als Erregung öffentlichen Ärgernisses. Deshalb gibt es an vielen Badeseen in der Region abgetrennte FKK-Bereiche, wie am Langener Waldsee und am benachbarten Bornbruchsee in Mörfelden-Walldorf. Während am Langener Waldsee für 3,50 Euro Eintritt an schönen Tagen schnell die Liegeflächen rar werden, ist der Bornbruchsee fast noch ein Geheimtipp. Am Nordufer treffen sich hier die Nacktbader. Zwar sind auch hier die Liegeplätze nicht unbegrenzt, doch verspricht der Strandbereich bei drei Euro Eintritt mehr Ruhe.

FKK-Strand ist Besuchermagnet

Auch am Badesee Walldorf gibt es einen FKK-Bereich. Im nördlichen Bereich des Königsees in Zellhausen kann man sich schon für 2,50 Euro Eintritt nackt in der Sonne aalen. Der abgetrennte FKK-Bereich ist umgeben von Hecken, Sträuchern und Bäumen – eben ganz in der Natur. „Auch an sonnigen Tagen liegen hier nicht mehr als 30 Leute“, sagt Heribert Kessler, Platzwart des angrenzenden Campingplatzes. Für mehr Action empfiehlt er das Strandbad Nieder-Roden: „Da ist immer viel los.“ Schwimmmeister Peter Ruckelshausen bestätigt das: „Der FKK-Strand ist der größte Besuchermagnet.“

Auf mehr Besucher hofft auch Orplid Frankfurt: „Unsere Mitgliederzahlen sind rückläufig. Dabei bieten wir eine Wohlfühloase für die ganze Familie. Neben dem See haben wir Plätze für berührungslose Sportarten, von Tennis bis Beachvolleyball“, sagt Kratel. Interessierte lockt er mit Schnuppertagen: „Bei uns kann man ruhig ein paar Tage reinschnuppern, bevor man sich für eine Mitgliedschaft entscheidet.“

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