„Fiffis Bordellabenteuer“

Sexy: Frankfurter Verlag gibt ersten Erotik-Comic heraus

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Erotische Szenen gehören in diesem Comic dazu. 
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Frankfurt – Sinnliche Neuerscheinung in Frankfurt: Die Verlegerin Christiane Meyer hat einen Erotik-Comic herausgebracht, in dem sich die Hauptfiguren, die Huren Fiffi und Babsy, mit dem Liebesspiel in der Mainmetropole ihr Geld verdienen. Von Janine Drusche

Erotische Szenen gehören in diesem Comic dazu. 

Fiffi ist Anfang 20, lebt in Frankfurt und verkauft ihren Körper. Die Prostituierte ist Hauptfigur des neuen Comics „Geschichten aus der Erotikwelt“. Band 1, „Fiffis Bordellabenteuer“, ist bereits im Mai erschienen und erobert nun die Comicläden Frankfurts. Und das mit Anspruch. „Wir wollen kein pornographisches Werk produzieren, sondern eine neue unterhaltsame, spannende Form eines gesellschaftlich relevanten Themas präsentieren und als Comic neu darstellen“, sagt Christiane Meyer, Verlegerin des erotischen Comics bei Comicladies.de. „Romane gibt es in dieser Richtung viele, aber mit tollen Bildern ist das ganz neu.“ So sieht man darauf etwa Babsi, Fiffi und den Freier Christian, die sich zu dritt unter der Dusche vergnügen.

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Gezeichnet hat den Erotik-Comik der Schweizer David Boller, der auch schon für die bekannten Comicverläge Marvel und DC gearbeitet hat. Gerade zeichnet er am zweiten Band, der vom Escortservice handelt und bis Oktober fertig sein soll. Das Team um Boller und Meyer braucht nämlich zwischen drei und vier Monaten, um einen Comic fertigzustellen.

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Wenn Nachbarn anschaffen

„Die Hintergründe für die Geschichten liefert uns Alicia Lorenza, die auch die Sprechblasen füllt. Sie hat selbst in dem Gewerbe gearbeitet und viel darüber zu erzählen“, verrät Meyer. Die Geschichten seien aber moralisch unbedenklich und immer nach wahren Begebenheiten geschrieben. Die Personen, die im Comic etwas abgewandelt vorkommen, und die erzählten Erlebnisse gibt es also wirklich. „Es ist mir wichtig, dass der Comic authentisch ist. 

Er dient zwar hauptsächlich der Unterhaltung, aber es werden auch kritische Themen angesprochen: Probleme, mit denen sich die Frauen am Rande der Gesellschaft auseinandersetzen müssen, wie das Prostitutionsgesetz“, sagt Meyer. Es handele sich beim ältesten Gewerbe der Welt nicht um Tabubrüche, sondern um ein normales Geschäft – ebenfalls mit Problemen und Auflagen, aber auch Freude und Spaß, wie in jedem anderen Beruf auch, sagt die Verlegerin: „Und das wollte ich künstlerisch rüberbringen. Comics sind für mich Kunst, also passte das ganz gut zusammen.“

Auf der Buchmesse in Frankfurt, 19. bis 23. Oktober, wird Comicladies.de vertreten sein und die beiden ersten Bände von „Geschichten aus der Erotikwelt“ präsentieren. Zeichner David Boller wird die Exemplare vor Ort signieren. Zwei bis drei Bände der erotischen Comics sollen anschließend pro Jahr erscheinen. Mögliche Themen sind die Sadomaso-Szene und Fetisch-Clubs.

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